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Tipps für die Pflege mit Bartöl

Wenn Du auf 2weigeist gestossen bist, gehen wir davon aus, dass Du kein Newbie mehr bist und bereits Deine "Bartpflegereife" in der Tasche hast. Nein? Du bist neu im Gesichtshaaruniversum? Dann lass Dich von uns mit offenen Armen willkommen heissen und mache Dir keine Sorgen, denn viele Bartträger wissen nicht sonderlich viel über Bartpflege, geschweige denn Bartöle, was für Vorteile sie mit sich bringen, wie sie richtig angewendet werden und worauf es bei einem guten Öl ankommt.

Egal, ob Du nun ein alter Hase, Anfänger oder Erwachender bist, wir wollen in diesem Block für jeden etwas bereitstellen und in regelmässigen Zeitabständen neue Themen rund um die Bart- und Hautpflege online stellen.
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Lasst uns nun als allererstes der folgenden Frage nachgehen:
"Warum eigentlich Bartöl?"...
..."Soviel vorab, viele Bartprobleme können mit dem richtigen Bartöl beseitigt werden."

Dein Bart und Deine Gesichtshaut haben es wahrlich nicht leicht, denn sie müssen so einiges mitmachen: Kälte, Wärme, Metall, UV, Schmutz, Genussmittelreste und und und. Ist es da nicht ratsam, den Beiden von Zeit zu Zeit etwas Gutes zu gönnen?

Bartöl ist ein sehr wohltuendes Pflege- und Stylingprodukt, was erst einmal ganz elementar erklärt aus nichts weiterem als einem oder mehreren Träger- sowie ätherischen Ölen besteht. Die Kombi führt in der richtigen Zusammensetzung wichtige Pflege- und Wirkstoffe mit sich, einen angenehmen Duft und die Magie, die Deinen Bart weich und formbar macht.

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Es gibt viele Öle auf dem Markt, einige sind gut, andere weniger. Der Duft ist bei Deiner Entscheidung sicherlich "matchentscheidend", aber es wäre alleine schon aus Liebe zu Deinem Bart nicht immer richtig, sich nur von der Nase zum Kauf eines trendigen Bartöls überreden zu lassen. Nur weil ein Bartöl gut riecht, heisst das noch lange nicht, dass da auch ätherische Öle drin sind. Es kann auch einfach nur Parfümöl sein, was nicht weiter schlimm sein muss, aber auf Dauer doch recht bedauerlich, zumal gerade auch ätherische Öle (wie Trägeröle) für den einen und anderen Effekt bei der erfolgreichen Bartpflege verantwortlich sein können. Wir bei 2weigeist legen auf diese Wechselwirkungen sehr viel Wert.

Ein gutes Trägeröl sollte naturbelassen, kaltgepresst und aus biologischem Anbau stammen, denn solche Öle sind in der Regel frei von Pestiziden und Chemikalien und nur sie bringen das breite Spektrum, das es für eine gute Pflege braucht. Dabei gibt es teure und günstige sowie synthetische Trägeröle. Nicht selten ist es für den Konsumenten schwer, genau zu bestimmen, welche Qualität er erwirbt. Aber bevor wir hier zu tief ins Detail gehen, zurück zur Sache:

Bartöl ist (wie bereits erwähnt) ein sehr wohltuendes Pflegeprodukt, was benutzt werden sollte, sobald Du einen Bart trägst, das heisst am besten schon vorgestern. Ja vorgestern, denn selbst ein Dreitagebart braucht seine Pflege. Sobald Du Deinen Stoppelwald hast, möchtest Du diesen nachhaltig kräftigen, pflegen und dafür sorgen, dass ihm zum Erhalt oder Wuchs die besten Voraussetzungen gegeben sind.

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"Bevor wir an dieser Stelle weitermachen, ist es wichtig zu verstehen, dass Bartöl nicht nur ausschliesslich für den Bart gedacht ist, sondern auch für die Gesichtshaut, auf der Dein Haar wächst. Ein gutes Bartöl pflegt und nährt die anspruchsvolle Männerhaut (übrigens und nebenbei erwähnt auch die Frauenhaut) und sollte alleine schon deshalb mit oder ohne Bart regelmässig benutzt werden."

Eigentlich verhält es sich, um es anschaulicher zu machen, wie mit gut wachsenden und starken Bäumen:

"gute und reichhaltige Erde = grosser und kräftiger Baum / tolle und gesunde Haut = bestmöglicher Bart!"
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Ja, aber warum ist das nun so?
Lass uns fürs Erste nur mal fünf Punkte ansprechen:
  1. Deine Barthaare be- oder verdecken je nach Länge und Haarstärke Deine Gesichtshaut. Es dringt weniger Licht durch und zudem verteilt sich das natürliche - lass es uns wie folgt nennen - "Hautfett", also Talg, mehr und mehr in die Haare, so dass die Haut darunter ihren natürlichen Schutzmantel verliert und kläglich vor sich hintrocknet. Bei der Nass- oder Trockenrasur wird Deine Haut zudem noch zusätzlich gereizt und irritiert. Wir kennen alle das eine und andere Gefühl: es spannt oder schlafft, fühlt sich rau oder trocken an, brennt, juckt, eher unhygienische Gesamtwahrnehmung usw. Das passiert (rate mal), weil die Haut beansprucht wird und genau hier kommt das Bartöl ins Spiel: ...es versorgt die Haut (wie ein guter Dünger bei Pflanzen) wieder mit Feuchtigkeit und Nährstoffen. Das wichtige Organ darf sich wieder entspannen und gechillt den Haarschatten geniessen.

  2. Wie könnte man ein Barthaar besser verwöhnen als mit einem Bartöl? Barthaare sind trockener als die Haare auf Deinem Kopf. Entsprechend empfindlicher sind sie, denn sie neigen zu brechen, ungesund auszusehen oder schlicht auch kaputt zu gehen. Hier muss Abhilfe geleistet werden, indem wir eine Feuchte anbringen, die langsam an das Barthaar abgegeben wird, und für diese Mission eignet sich Öl entschieden besser als Wasser, nicht zuletzt auch, weil ein gutes und wertvolles Öl made by nature für Haut und Haar ein richtiges Medipack an Nährstoffen und Vitaminen sein kann. In der Zusammenfassung: Dein Bart nimmt dank einem guten Öl Feuchtigkeit besser auf und  bleibt so gesund.

  3. Ein weiterer wichtiger Punkt bezüglich der Wirkung von Bartöl ist die resultierende Optik nach dem Gebrauch. Das Haar bekommt einen seidenmatten, lebendigen Glanz und sieht sofort kräftiger und gesünder aus. Natürlich kannst Du es mit dem Öl auch übertreiben, wenn Du auf superglänzende und funkelnde Diamanten im Gesicht stehst, jedoch bringt ein Überschuss keine weiteren Vorteile für die gesunde Pflege. Hier kannst Du uns getrost vertrauen, wenn wir sagen, dass wenig definitiv mehr ist. So oder so, es macht was mit Deiner Ausstrahlung, denn ein ungepflegter Bart kann schnell wild, unkontrolliert und/oder dünn aussehen. Was uns zum Unterpunkt "unbändiger Bart und Co" führt. Ja, auch in solchen Fällen hat ein gutes Bartöl Rat, denn richtig angewendet, kann es helfen, Deine Bartpracht insgesamt kompakter zu machen und in Form zu bringen. An dieser Stelle verweisen wir auch auf die Geschicke von Bartpomaden, über die wir uns ein anderes Mal unterhalten wollen.

  4. Wenn ein Bartöl benutzt wird, kann es von Vorteil sein, eine entsprechende Bartbürste, Haarentwirrer oder einen Bartkamm zu nutzen. Die Bürste/der Kamm verteilt das Öl über das ganze Haar bis zum Ansatz, räumt den aus der Form geratenen Bart auf und bietet, wir möchten schon fast sagen, einen angenehmen Massageeffekt auf der Haut. Die Bürste kommt auch deshalb gerne zum Einsatz, weil der Bart nicht unbedingt gleich jeden Tag schamponiert werden sollte und schon gar nicht mit einem billigen Schampo. Bürste und Kamm können als Reinigungseffekt dazu dienen, abgestorbene Hautschuppen oder gar unbemerkte Essensreste (Krümel und dergleichen) aus dem Bart abzutransportieren.

  5. Wann benutzt Du Bartöl? Wir benutzen es am Morgen und frühen Abend. Eigentlich egal wie Dein Tagesrhythmus aussieht, sorge am besten dafür, dass Deine Barthaare zwei Mal am Tag ihre Portion Feuchtigkeit abbekommen. Vom Gebrauch kurz vor dem Schlafengehen raten wir jedoch ab, weil, sollte das Bartöl nicht ganz eingezogen sein, es zu Flecken am Kissen kommen kann. Für die Nachtpflege empfehlen wir, wenn gewünscht, ca. eine halbe Stunde vor dem zu Bett gehen, etwas Bartpomade, die Du gut in das Barthaar einmassierst und verteilst. Die Bartpomade eignet sich übrigens vorzüglich auch am nächsten Morgen in Kombination mit Bartöl, denn es schützt Haut und Haar gleich noch etwas mehr vor bösen Umwelteinflüssen.

Wie verwende ich nun das Bartöl?
  • Sorge dafür, dass Deine Hautporen rein sind. Die Haarfollikel wollen vom Bartöl profitieren können.

  • Wasche Deinen Bart mit warmem Wasser, das geht übrigens auch unter der Dusche und trockne ihn danach mit einem Handtuch (leicht pressen, nicht wischen).

  • Wichtig: ...sorge dafür, dass Dein Barthaar noch etwas Restfeuchte hat, also nicht ganz trocken ist!

  • Gib nun ein paar (wenige) Tropfen Bartöl auf Deine Handfläche, verreibe dieses Öl leicht zwischen Deinen Fingern und gleite mit diesen in Dein Gesicht.

  • Vergiss nicht, mit der Haut unter Deinem Bart anzufangen, um Dich dann durch den Bart zu arbeiten. Wir wollen das Bartöl an allen Barthaaren verteilen.

  • Verschwende kein kostbares Öl. Der restliche Bartölfilm an Deinen Fingern/Deiner Hand kannst Du getrost und grosszügig auf der Haut im Gesicht, Hals, Unterarm usw (bleib einzig den Augen fern), oder in Deine Haare verteilen.

  • Zu wenig Öl, dann nimm noch ein bisschen mehr! Bedenke aber, dass bereits das wenige Öl von vorhin wahrscheinlich ausgiebiger ist, als es Dir den Anschein machen mag.

  • Lass Deinen Bart resttrocknen und frisiere ihn mit Bürste oder Kamm.

  • Solltest Du Deinen Bart fönen wollen, empfehlen wir Dir, den Bart vorher zusätzlich noch mit etwas Pomade zu behandeln.

So, das wars fürs Erste, in Kürze werden wir an dieser Stellen den Block mit weiteren Themen ergänzen. Hast Du Fragen? Du kannst und darfst uns gerne und ungeniert kontaktieren, wir freuen uns auf einen Exchange mit Dir. Zwischenzeitlich wünschen wir Dir viel Freude und Spass mit Deinem Bart und mit unseren 2weigeist Produkten.